GoogleCL unter Fedora 13
Ich habe mir mal die GoogleCL Tools runtergeladen und unter der Fedora 13 installiert.
Als erstes erst mal die Abhängigkeiten studiert. Okay, wir brauchen die Python-Gdata-Bibliothek. Also
sudo yum install python-gdata
aufgerufen. Die Version, die bei der Fedora 13 dabei ist (2.0.9), passt. Danach das googlecl-0.9.7.tar.gz entpackt und in dem neu entstandenen Verzeichnis beherzt
sudo python setup.py install
aufgerufen. Nach ein paar Sekunden ist auch alles schon vorbei. Jetzt haben wir die GoogleCL Tools auch schon installiert. Ein kleiner Test mit
google contacts list
zeigt uns, das unter $HOME/.googlecl/ eine config Datei erzeugt wurde. Dort könnt ihr unter [global] euren Google Usernamen eintragen: user = euerusername. Damit erspart ihr euch das jeweilige angeben des Usernamens beim Aufruf der Tools. Beim ersten Aufruf eines der angebotenen Service (contacts, picasa usw.) wird euer Browser gestartet, um eine Authentifizierung durchzuführen. Ihr findet danach unter $HOME/.googlecl/ eine Datei mit dem Access Token für genau den Service, den ihr gerade das erste Mal aufgerufen habt. Beachtet, das diese Prozedur bei jedem erstmaligen Aufruf eines Services stattfindet.
Fazit: Ich finde diese CommandLine-Tools genial. Jetzt kann ich aus Scripts heraus schnell und unproblematisch auf von mir genutzte Dienste zugreifen. Zwei Szenarien fallen mir jetzt schon ein: automatische Synchronisation meiner E-Mail Adresse aus mutt heraus und vim nutzen, um einmal am Tag mein diary zu synchronisieren. Schon jemand ein Script fertig?
Nachtrag: Seit ein paar Tagen gibt’s die aktuellen GoogleCL Tools auch als fertiges RPM in updates für Fedora 13. Also einfach
sudo yum install googlecl
aufgerufen und gut ist.
