Archiv für Mai, 2010

Netbeans 6.9RC1 und Git – Update

Ich habe mir den RC1 der Netbeans 6.9 IDE installiert, um ein wenig damit zu testen. Über den Fehler beim Zend Provider registrieren hatte ich mich schon früher ausgelassen. Ob der Fehler noch existiert, kann ich im Moment nicht sagen, da ich meine bestehende zf.ini verwende. Doch nun zum Thema!

Beim importieren der Einstellungen der 6.8er Version gab es einige Warnhinweise bezüglich einiger Plugins, einige waren sogar komplett inkompatibel. Unter anderem halt auch das nbgit Plugin. Auf der Webseite nachgeschaut, und richtig, es ist eigentlich mal für die Version 6.7 erstellt worden und seit dem ist da nicht mehr viel passiert. In Netbeans hingegen hat es die Eine oder Anderen API Veränderung gegeben.  Die letzten angebotetenen Downloads des Plugins stammen vom August 2009.

Jetzt kommt der große Vorteil bei OS-Software. Im Wiki nachgesehen und beherzt ein

git clone git://github.com/myabc/nbgit.git

eingegeben. Danach Netbeans 6.9RC1 gestartet, das Projekt geöffnet und per Rechtsklick [Update] erst ein “Clean and Build” [/Update] und dann ein  ”Create NBM” ausgeführt. Das Ganze ist somit gegen die aktuell API von Netbeans und meine Java 6 Installation kompiliert. Danach hatte ich im build-Ordner des Projektes eine nette kleine org-nbgit.nbm Datei. Diese dann, wie üblich, über Tools/Plugins/Downloaded installiert, Netbeans neu gestartet und alles ist schick. Das Plugin ist dadurch zwar immer noch als experimentell zu betrachten, jedoch jetzt aus der Netbeans 6.9 heraus ;-)

Nachtrag: Diese Methode bedeutet allerdings, das dieses Modul auch explizit gegen die API der verwendeten Netbeans Version kompiliert wurde. Nehmt ihr dann z.B. die RC2 von Netbeans 6.9, dann müßt ihr das Module neu bauen, da es ansonsten zu Fehlermeldungen beim Installieren kommt.

Erstellt am Donnerstag 27. Mai 2010
Unter: IDE, Netbeans, Programmieren | 2 Kommentare »

Samsung NC10, Fedora 13 und Netbeans

Wie ich hier schon geschrieben hatte, wurde auf meinem neuen NC10 die aktuelle Fedora 13 ohne Probleme installiert und zum Laufen gebracht. Ich hatte dort auch erwähnt, Netbeans auf dem Kleinen zu testen.

Nachdem ich nun dem Gerät einen 2GB RAM Riegel (Kingston 2 GB DDR2 PC2-5300 CL5 200 Pin So-DIMM) spendiert habe, ging es an die Installation von Netbeans 6.8. Diese lief gewohnt reibungslos durch und nach wenigen Minuten hatte ich dann auch die Anwendung parat. Gut, dank dem N270 Prozessor kann man keinen Geschwindigkeitsrausch erwarten, aber die 2 GB RAM machen sich auf jeden Fall bemerkbar. Ist an sich auch nichts neues bei solch einer IDE.

Fazit: Netbeans läuft annehmbar auf diesem Gerät mit 2 GB RAM unter der Fedora 13. Die Performance ist auch nicht schlechter als auf meinem alten DELL Dimension 8300, und für “auf dem Sofa noch ein bisschen Coden”, während Iron Man läuft reicht es alle Male.

Erstellt am Donnerstag 27. Mai 2010
Unter: Fedora, Mobile, Netbeans | Keine Kommentare »

Fedora 13 auf dem Samsung NC10

Ich habe vor 14 Tagen, im Rahmen einer Vertragsverlängerung bei Vodafone, ein neues Samsung NC10 für 1,00 € erstanden. Schon seit längerem liebäugelte ich mit diesem Kleinod der Rechentechnik. So weit ich im Internet recherchieren konnte, ist es eines der am besten bewerteten Netbooks am Markt.

Ausgestattet ist das Gerät mit allem, was man unterwegs, oder auf der Couch, so braucht. HSPA-Modem, Bluetooth 2.1, 160 GB HD, Intel Atom N270 mit 1,6 GHz, Kartenleser, Atheros WLAN 802.11 b/g, 1,3 MegaPixel Webcam, 10.2″ WSVGA non-glare LED TFT (1024×600), 1 GB RAM und Intel 945GME Express Chipsatz. Das BIOS liegt in Version 11CA vom 09/08/09 vor, und das Gerät wurde laut Typenschild im Januar 2010 produziert. Konkret handelt es sich dabei um das Modell: NP-NC10-HAZ1DE. Ein optisches Laufwerk hat dieses Gerät, wie in dieser Klasse üblich, nicht. Soweit zu der Austattung. Ich will gar nicht weiter auf die Hardware eingehen, das ist hier schon geschehen. Nur soviel sei gesagt: die Tastatur finde ich sehr gut, das Touchpad ist mir persönlich zu klein. Ansonsten gibt es nichts zu beanstanden!

So, nun will ich ja nicht Windows 7 Starter auf dem Objekt meiner Begierde haben, sondern die aktuelle, noch nicht offiziell erschienende Fedora 13. Also das Live-CD-Image runter geladen, auf meinem “Großen” den liveusb-creator installiert und einen USB-Stick vorbereitet. Achtet darauf die i686 Version von Fedora zu nehmen, da der N270 Prozessor keine 64bit Erweiterung besitzt. Auch für Windows gibt es den liveusb-creatorl hier zum Download. Obwohl es nur max. die Fedora 12 zur Auswahl anzeigt, funktioniert es ohne Probleme mit dem Image der Fedora 13. Der ganze Vorgang hat bei mir knappe 1,5 Minuten gedauert.

Den so vorbereiteten USB-Stick in das NC10 gesteckt, im BIOS den USB HDD Eintrag ganz nach oben in der Geräteauswahl zum Booten eingestellt und ab geht die Post. Die Installation lief schnell und ohne Probleme durch, darauf will ich auch nicht weiter eingehen. Einzig erwähnenswert ist vielleicht die Tatsachen, das meine $HOME Partition verschlüsselt ist.

Nach der Installation dann als Erstes das WLAN in Betrieb genommen und die Updates installiert. Hat alles reibungslos funktioniert. Der neue NetworkManager arbeitet ohne Murren, auch eine Testverbindung des integrierten UMTS-Modems hat geklappt. Sobald ich den Chip eingesteckt und das Netbook gestartet hatte, wurde ich, unmittelbar nach dem Login, nach der PIN gefragt. Das eigentliche Einrichten des Zugangs war mit ein paar Klicks ein Kinderspiel. Schneller und leichter kommt man nun wirklich nicht ins mobile Internet. Apropos Mobiles Breitband, den Chip kann man ganz leicht einsetzen, in dem man den Akku heraus nimmt. Das Kabel gebundene Netzwerk funktioniert ebenfalls out-of-the-box.

Sound und Video sind gleich mit den richtigen Einstellungen parat. Compiz läßt sich von Hause aus aktivieren. Sogar die schon oft bemängelten Hell/Dunkel-Funktionstasten funktionieren auf Anhieb. Die Webcam ist mit 1,3 Megapixel nicht der Bringer, reicht für Skype und Co aber alle Male. Auch diese wurde von Cheese und einem nachinstalliertem Skype ohne Probleme erkannt. Videos und MP3 Songs werden flüssig abgespielt, vorausgesetzt man hat die Codecs installiert.

Über die tatsächliche Akku-Laufzeit kann ich ehrlich noch nichts sagen, da ich es bisher noch nicht lange genug in Betrieb hatte, bis der Akku auch nur annähernd leer war. Ich glaube diese Tatsache spricht für sich, besonders wenn man bedenkt, das ich das Teil schon des Öfteren Abends, im Wohnzimmer, in Gange hatte. Die beiden Ruhezustände, Suspend-To-Ram und Suspend-To-Disk,  funktionieren erfreulicherweise auch wunderbar.

So das war’s auch schon zur Hardware-Funktionalität. Ansonsten habe ich ein paar Kleinigkeiten gegenüber der Standard-Installation geändert. Als erstes mußte das obere Panel dran glauben und das untere wurde entsprechend angepasst, wie man auf dem Screenshot erkennen kann.

Desktop NC10

Desktop NC10

Als Zweites habe ich die DPI in den Schriftarten/Details auf 84 eingestellt. Damit sind die Schriften nicht mehr so groß und trotzdem scharf. Auch finde ich das Default Theme von Fedora 13 nicht so schick, so das ich mir die Solar-Backgrounds und das Solar Plymouth Theme installiert habe. Ein Wechsel des Plymouth Themes ist hier wunderbar erklärt und funktioniert auch unter der 13.

Dem Gnome-Terminal habe ich die Menüleiste genommen. Dieses Tool ist für mich wichtig, da ich vieles auf der Console erledige.

Terminal NC10

Terminal NC10

Bei der Software Auswahl habe ich auch einiges verändert. Als erstes die üblichen Codecs und den Mplayer von RPM-Fusion installiert. Firefox, Evolution und Shotwell habe ich deinstalliert. Zum Einen gehe ich unterwegs via Browser auf meine E-Mail Konten, und zum Anderen brauche ich auf dem Netbook keine Bilderverwaltung. Zum Ansehen reichen mir Nautilus in Verbindung mit Eye of Gnome. Als Standard-Browser fungiert bei mir der Chromium.

Ich habe mir auch noch diverse Tools zum Entwickeln installiert, damit ich unterwegs, im Wohnzimmer oder beim Lesen des einen oder anderen Fachbuches auch mal schnell was zur Hand habe. Soweit ich im Internet gelesen habe, läuft wohl Netbeans recht passabel auf dem Gerät. Ich werde es die Tage mal installieren und sehen wie es geht. Ansonsten benutze ich sowieso den gvim.

gvim NC10

gvim NC10

Mein erster Eindruck mit Fedora 13 und dem Samsung NC10: ein ideales Paar!

Die Distribution habe ich vorher schon auf meinen Acer Aspire 8920 installiert und bin auch hier, auf dem “Kleinen” begeistert. Die Hardware wird vom Standard Kernel (2.6.33.4-95) unterstützt und die notwendigen Tools arbeiten auch ohne Probleme. Ich habe auch den Eindruck, als ob es unter der Fedora etwas “flüssiger” läuft, als mit dem Windows 7 Starter. Das kann aber auch eine subjektive Wahrnehmung, geboren aus Wunschdenken, sein. ;-)

Was mich besonders entzückt, ist schlicht weg die Tatsache, das ich einem vollwertigen kleinen Rechner für unterwegs habe.

Erstellt am Freitag 21. Mai 2010
Unter: Allgemein, Fedora, Mobile | Keine Kommentare »

Feedback für die Neuauflage des Zend Framework Buches

Ralf Eggert bittet Euch, ein paar Fragen zu seinem neuen Zend Framework Buch zu beantworten, damit die Arbeit daran ein wenig erleichtert wird. Ich finde das gut, wenn ein Autor eines Fachbuches die Community so in die Entstehung einbezieht. Also los, macht mit!

Hier geht’s zum Blog.

Erstellt am Mittwoch 19. Mai 2010
Unter: PHP, Zend Framework | Keine Kommentare »

Eclipse Update Kung-Fu

Heute morgen war ich dann doch mal so leichtsinnig, und habe Eclipse updaten wollen. Also Eclipse gestartet, nach Updates suchen lassen und auch welche gefunden. Unter anderem halt auch eines für Subversive. So weit, so gut. Den Update-Prozess gestartet, auch alles fein. Eclipse neu gestartet, und da war sie, die Meldung, das ein Connector für Subversive benötigt wird! Halt, den habe ich doch schon, dachte ich mir. Na gut, machen wir mal weiter. Also das SVNKit ausgewählt, wie immer. Danach wurde ein klein wenig Voodoo im Hintergrund betrieben, und dann war es passiert. Eine unlösbare  Bedingung ist eingetreten!

Subversive Update

Irgendwie kam ich mir vor, wie jemand, der in einer Zeitschleife gefangen war. Das SVNKit in der angebotenen Version kann nicht installiert werden, da ein Neueres bereits installiert ist. Einen Connector habe ich allerdings auch nicht zur Auswahl! Und wenn ich den Prozess abbreche, habe ich auch keinen Connector zur Verfügung, da das Update von Subversive ja nun unbedingt der Meinung ist, ich bräuchte einen neuen Connector, obwohl ich den ja eigentlich schon habe. Den Subversive aber nicht kennt, um dann zu sagen, das die installierte Version ja eigentlich neuer ist, als die, die Subversive jetzt installieren möchte.

Gut, ich habe das Problem jetzt gelöst, ich habe Eclipse von meiner Festplatte verbannt! Ich habe langsam echt die Nase voll, von immer wieder mal stattfinden müssenden Neuinstallationen, weil irgendetwas die Konfiguration/Installation zerschossen hat. Ich meine, ich rede hier nicht von irgendeinem Third-Party Plugin!

Erstellt am Dienstag 18. Mai 2010
Unter: Eclipse, IDE, WTF | Keine Kommentare »

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