Archiv für April, 2010

Netbeans 6.9 Beta und Zend Framework Error

Wenn ihr die aktuelle Netbeans IDE ausprobieren wollt und den default-Ordner bei der Installation bei behaltet (netbeans-6.9xxx), dann habt ihr ein Problem beim Provider registrieren für das Zend Framework 1.10x. In der $HOME/.zf.ini steht dann nämlich der includepath mit einem nicht escapten (was für ein Wort :-) ) Punkt drin. Dies führt zu Fehlermeldungen beim CLI vom Zend Tool. Also einfach einen Backslash davor und alles ist schön.

Erstellt am Freitag 23. April 2010
Unter: IDE, Netbeans, Zend Framework | 2 Kommentare »

Ubuntu Lucid Lynx, ein rant zum Wochenende!

Ich muß hier mal ein paar Sachen los werden. Ich habe einige Jahre Ubuntu genutzt. Ich bin jetzt aber davon weg? Warum?

Irgendwie geht mir der ganze Hype mittlerweile ziemlich auf die Nerven. Nicht das mich jemand falsch versteht, ich habe nichts gegen gute Werbung für Linux, nur sollte man dabei aber auch die Kuh im Dorf lassen. Ich bin auch kein “im Prinzip gegen den Strom Schwimmer” . Ich finde einfach nur die Entwicklung, die Ubuntu einschlägt nicht mehr in Ordnung.

Als erstes fällt mir dazu das ganze in die Cloud wollen Gehabe ein. WTF! Was will eine vorrangig Desktop orientierte Distribution in der Cloud? Die Verbreitung auf dem Server ist bei Ubuntu eher marginal, im Vergleich zu SuSE und RedHat/CentOS. Den Vergleich mit Debian brauchen wir nicht stellen. Dann das Verhalten von Mr. S, welches sich seinem vermeintlichen Idol, Mr. J, scheinbar immer mehr annähert. Nichts gegen charismatische Leute, die die Sache voran bringen wollen. Nur mit Community hat das ganze nicht mehr viel zu tun. Und das wurde von Anfang an bei Ubuntu SEHR groß geschrieben, offiziell zumindest. Als nächstes das ganze OSX-Look-A-Like. Ich finde es befremdlich, wenn eine “professionelle” Distribution es nötig hat, sich zu verhalten wie meine 14-jährige Tochter, deren Windows aussieht wie ein Teller bunte Knete. Zu diesem Thema habe ich mich aber schon hier geäußert. Die alten Farben und Themes waren vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber man wusste sofort, ah Ubuntu. Genauso wie ich mit einem Blick weiß, Windows oder Apple.

Dann noch der eigen Musik-Store. Nichts verwerfliches, nur gibt es doch schon einige davon! Hat auch son leichten Apple Beigeschmack.

Mal sehen was als nächstes kommt: Programmieren mit und unter Ubuntu nur noch in C# mit dem Mono-Stack und anschließender Ausschließlichkeit der Nutzung als deb-Paket unter Ubuntu und deren Derivate nach vorheriger Sichtung und Freigabe durch die Firma Canonical, nach Kriterien die keiner kennt.

Na klar, es steht mir frei, eine andere Distribution zu nutzen. Mach ich auch.

Schönes Wochenende!

Erstellt am Freitag 23. April 2010
Unter: Linux und Unix, Ubuntu | Keine Kommentare »

Apple, sweet and luscious!

Also ich möchte nun auch mal was zum Thema Apple und Restriktionen los werden! Ich bin kein Apple Hasser, aber auch kein Fanboy. Ich bin auch kein PC-Liebhaber, aber ich verteufele die Dinger auch nicht. Ich bin nicht fixiert auf Windows (TM), mag Linux einfach mehr. Ich habe keine Probleme mit MacOSX, Solaris ist auch gut.

So, nachdem das gesagt ist, kann ich meine Meinung ungehemmt von mir geben :-)

Hier mal ein netter Absatz zum IPhone 4.0 SDK:

3.3.1 … Applications must be originally written in Objective-C, C, C++, or JavaScript as executed by the iPhone OS WebKit engine, and only code written in C, C++, and Objective-C may compile and directly link against the Documented APIs (e.g., Applications that link to Documented APIs through an intermediary translation or compatibility layer or tool are prohibited).

Na gut, soweit haben das glaub ich alle begriffen. Apple möchte also in Zukunft auch nur unser Bestes, in dem sie uns davor bewahren, Dinge zu benutzen, die sie für unwürdig halten. Warum ist Micorsoft bloß nicht schon vor 20 Jahren auf diese Idee gekommen, oder warum darf unter Solaris eine andere Sprache verwendet werden als Java? Demnächst darf unter Mac OSX nur noch Software benutzt werden, die von Apple freigegeben wurde, oder wie? Wohin soll das denn noch führen? Werden sämtliche OSS-Tools, die im Darwin Unterbau laufen, kurzer Hand als Apple Software gebrandet, damit sie dort noch ihr Dasein fristen dürfen?

Ist das Ganze eine Fehde gegen Adobe und damit Flash? Wenn ja, ziemlich arrogant von Apple. OHNE Adobe wären die heute nicht da wo sie sind. Photoshop u.a. wurden meines Wissens damals primär für den Mac entwickelt und dann erst für Windows. Soviel habe ich während meiner Tätigkeit in einer Werbeagentur mitbekommen. Ich bin auch kein großer Fan von Flash, na und, ich mag auch keine rote Bete ;-)

Und vor allem “must be originally written”! Wenn ich eine Java-Applikation in C++ neu schreibe? Ist nicht, weil, ist im Original in Java! Was soll das denn???!!! Wenn ich nen Tool toll finde und es als IPhone-App portiere? Geht nicht, weil, ist im Original in Ruby/Perl/PHP/Shell-Script/Python/Groovy/Scala/Whatever geschrieben!

Aber vielleicht ist alles gar nicht so schlimm. Apple hat mit DRM und sonstigen Restriktionen ja eh nicht viel am Hut.

Giorgio Sironi hat auch einen netten Artikel in seinem Blog veröffentlicht (english).

Erstellt am Samstag 10. April 2010
Unter: Allgemein | Keine Kommentare »

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